Das CJD - Die Chancengeber CJD Arnold-Dannenmann-Akademie

Arnold Dannenmann, Gründer des CJD

(4. Januar 1907 – 1. März 1993)

Professor Pfarrer Arnold Dannenmann gründete 1947 das CJD und war bis 1985 fast 40 Jahre lang sein Präsident. Er baute das CJD zu einem Werk mit über 100 Einrichtungen auf. Heute betreuen im CJD 9.500 Mitarbeitende an 150 Standorten rund 155.000 Menschen im Jahr, noch immer unter Dannenmanns Leitgedanken "Keiner darf verloren gehen!".

Arnold Dannenmann sah die Probleme der Jugendlichen in ihrer jeweiligen Zeit und suchte mit Phantasie und zuweilen Improvisation nach Lösungen. So gründete er zum Beispiel Ausbildungsjugenddörfer für heimatlose Jugendliche, entwickelte das Berufsvorbereitungsjahr für noch nicht berufsreife Jugendliche, richtete Sprachlehrgänge für Aussiedlerkinder ein und eröffnete den ersten Schulzweig für Hochbegabte in Deutschland.

Es gelang ihm immer wieder, die Mitarbeitenden zu motivieren, etwas Neues zu wagen, um jungen Menschen eine Chance zu geben. Seine Arbeit mit dem CJD ist vergleichbar mit Johann Hinrich Wichern und seinen Rettungshäusern.

Übernahme der Jugendarbeit

1931 wurde Arnold Dannenmann ordiniert. Er begann seinen Dienst als Reichswart der Evangelischen Jungmännerbünde Deutschlands (CVJM). Zu seinem Auftrag gehörte die Übernahme der Arbeit mit den 14 bis 18jährigen Jugendlichen. Seit 1934 war Arnold Dannenmann auch Mitglied des Weltkomitees des YMCA in Genf.

Kriegsgefangenenhilfe

Im November 1945 besuchte Arnold Dannenmann als einer der ersten Deutschen in der Funktion eines Sonderbeauftragten für die Kriegsgefangenenhilfe des Weltbundes des YMCA in den westlichen Ländern die deutschen Kriegsgefangenenlager in England, Belgien und Frankreich. Über die Kriegsgefangenenhilfe des YMCA gelang es ihm, für die lernwilligen jüngeren deutschen Kriegsgefangenen Kurse anzubieten. Studenten dieser "Lageruniversität" erhielten nach der Heimkehr von den deutschen Universitäten zwei Semester anerkannt.

Beschäftigung mit Jugendsozialfragen

Arnold Dannenmann war bei der Gründung vieler Gremien, die sich mit Jugend- und Jugendsozialfragen beschäftigten, beteiligt. Zeitweilig war er auch deren erster Vorsitzender, bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendaufbauwerk ebenso wie z.B. beim Deutschen Bundesjugendring. Er hat maßgeblich das Zeitschriftenwesen für die junge Generation nach dem Zweiten Weltkrieg mit begründet und beeinflußt.

Gründung des CJD

Im Jahre 1947 gründete Arnold Dannenmann das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands.

Ehrenpräsident des CJD

1960 wurde Arnold Dannenmann bei einem Autounfall schwer verletzt. Während seines Krankenlagers legte er alle Ehrenämter nieder, behielt aber als Präsident die hauptamtliche Leitung des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands, dessen Ehrenpräsident er bis zu seinem Tode am 01. März 1993 war.

Jugenddörfer in den östlichen Bundesländern

Arnold Dannenmann durfte es schließlich noch erleben, wie nach dem Fall der Mauer die ersten Jugenddörfer in den östlichen Bundesländern eingerichtet wurden. Mit großer Aufmerksamkeit hat er diese Projekte begleitet und trotz seines hohen Alters die Jugenddörfer besucht und mit den Mitarbeitern Gespräche geführt.

So ging sein Wunsch noch in Erfüllung, in ganz Deutschland Jugenddörfer zu gründen.

CJD Arnold-Dannenmann-Akademie

Ottilienberg
75031 Eppingen
Tel. 07262-91660
cjd.akademie@cjd.de

Standortleiter, Referatsleiter Freiwilligendienste
Jürgen Nagelschmidt

Schulleiter
Herbert Röser