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CJD Vorstands

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Christlich-Pädagogisches Institut


CJD Arnold-Dannenmann-Preis
Das Anliegen von Arnold Dannenmann war es, jungen Menschen unabhängig ihrer sozialen, nationalen und familiären Herkunft zu unterstützen. Notleidende Kinder und Jugendliche hatte er dabei besonderes im Blick. Unter der Prämisse „Keiner darf verloren gehen“ entstanden mit ihm ganzheitliche (menschliche, gesellschaftliche und geistliche) Angebote zu einer umfassenden Bildung von Persönlichkeiten.

In Deutschland sind die Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche nicht für alle gleich. Die soziale Herkunft ist für die Entwicklung von Perspektiven von großer Bedeutung, dies bedeutet soziale Benachteiligung für Kinder und Jugendliche auf Grund der Lebenssituation ihrer Eltern. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass ca. 10 bis 15 % der Jugendlichen nur wenige Chancen sehen, sich erfolgreich in Schule und Beruf  zu entwickeln. Dies wirkt sich unmittelbar auf deren Haltung aus, sich als vollwertigen Teil unserer Gesellschaft zu sehen.
 

1. Vergabekriterien

Mit dem Arnold-Dannenmann-Preis werden vom Präsidium des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland Personen und/oder Personengruppen – innerhalb und außerhalb der CJD – geehrt, die erfolgreiche innovative Projekte entwickelt und umgesetzt haben. Ausgezeichnet werden Projekte, die in besonderem Maße dem Anliegen Dannemanns entsprechen und die den heutigen Herausforderungen gerecht werden – damit keiner verloren geht.

 

In diesem Jahr ist der Preis für Initiativen und Projekte vorgesehen, die mit ihren konzeptionellen Ideen besonders auf die gesellschaftliche Ausgrenzung auf Grund sozialer Herkunft eingehen. Beispielhaft ist zu nennen:

  • Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien, die von den herkömmlichen sozialen Unterstützungssystemen nicht mehr erreicht werden
  • Angebote für Menschen, die sich in einem Teufelskreis von Perspektiv- und Motivationslosigkeit bewegen
  • Angebote zur konkreten Verhinderung von Hilfeabbrüchen, zur Vorbeugung von sogenannten „Hilfekarrieren“
  • Angebote zur Überwindung der Schnittstellenproblematik z. Bsp. zwischen SGB II und SGB VIII

2. Bewerbungsverfahren/Vorschlagsverfahren

Die Bewerbungen/Vorschläge werden im Christlich-Pädagogischen Institut der CJD Arnold-Dannenmann-Akademie gesammelt, geprüft und begutachtet. Die Beschlussfassung über die zu würdigenden Preisträger/Konzepte liegt beim Präsidium des CJD.

 

3. Preis

Es wird angestrebt, den Arnold-Dannenman-Preis im Rhythmus von zwei Jahren zu verleihen. Der Preis ist verbunden mit einer Geldzuwendung in Höhe von 2.500 Euro.
Durchführungsbestimmungen
 1. Der CJD Arnold-Dannenmann-Preis kann geteilt oder ausgesetzt werden. Es wird für die beteiligten Personen bzw. Einrichtungen eine Urkunde und eine Plakette angefertigt und in einem festlichen öffentlichen Rahmen verliehen.
2. Bewerbungen und Vorschläge für Nominierungen sollten eine Dokumentation des Projektes beinhalten und können an das Christlich-Pädagogische Institut, Herrn Andreas Dierssen, CJD Arnold-Dannemann-Akademie (Ottilienberg, 75031 Eppingen) gesendet werden.

 

Bisher wurden ausgezeichnet:

  • 2000 "Wohngemeinschaft für Mädchen mit Gewalterfahrung" (CJD Chemnitz)
  • 2002 "GO WORKING" (CJD Garz)
  • 2002 "Gedenkstätte Buchenwald" (CJD Weimar)
  • 2004 "ProJad" ("pro Jugendarbeit und Diakonie", Evangelisches Jugendwerk Württemberg - ejw)
  • 2005 "Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit" (CJD Christophorusschule Braunschweig)
  • 2007 "Mehrgenerationenhaus" und "Bumerang - 2. Chance für Schulverweigerer (CJD Chemnitz)
  • 2009 "Wohnprojekt zur Förderung und Betreuung von Eltern mit geistiger Behinderung und ihren Kindern" (CJD Sangerhausen)