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CJD aktuell

 

Gewalt,
sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch haben im CJD keinen Platz


Stellungnahme des
CJD Vorstands

Unser Angebot

Aufgaben

Institut für Hochbegabtenförderung



Das Institut für Hochbegabtenförderung ist die gemeinsame Plattform der CJD-Einrichtungen, die Beratung, Diagnostik und / oder Förderung für junge Menschen anbieten.
 
Unser Ziel ist es, eine vorurteilsfreie Diskussion über Hochbegabung und Hochbegabtenförderung zu ermöglichen und mitzugestalten.
Zu den Aufgaben des Instituts und der daran beteiligten Einrichtungen gehört sowohl die Etablierung diagnostischer Standards als auch die Bereitstellung praktisch erprobter Bausteine zur Förderung hoch begabter Jungen und Mädchen in Deutschland.
 
Das Institut steht allen interessierten Einrichtungen und Personen innerhalb und außerhalb des CJD in Fragen der Diagnostik, Beratung und Fortbildung zur Verfügung.

Welche Angebote hält das CJD bereit?

Was tun wir?
  • In den begabungspsychologischen Beratungsstellen des CJD wird professionell und verantwortlich die intellektuelle Begabungsstruktur von Kindern und Jugendlichen diagnostiziert und eine unabhängige Beratung angeboten (Diagnostik und Beratung).
  • In Christophorusschulen und anderen Einrichtungen des CJD (Übersicht) ist in Sonderprogrammen oder in integrativen Programmen für sehr begabte oder hoch begabte SchülerInnnen Förderung und Forderung institutionalisiert. In allen diesen Schulen ist die Förderung der jeweiligen Hochbegabung durch ganzheitliche Bildung und Erziehung auf die ganze Person gerichtet.
  • Für hoch begabte SchülerInnen mit besonderen Problemen, z.B. mit Essstörungen oder sog. Minderleister (Underachiever), werden gemeinsam mit den Psychologischen Diensten der CJD Einrichtungen besondere Hilfestellungen geschaffen.

Was fehlt?

Zurzeit fehlt es noch an speziellen Angeboten für hochbegabte Underachiever. Mit Underachievern (engl. to achieve: etwas zu Stande bringen, ein Ziel erreichen) meint man Personen (z. B. Schüler), die in ihren konkreten Leistungen (z. B. Schulnoten) deutlich unter ihren Möglichkeiten bleiben. Sie erbringen also Minderleistungen im Vergleich zu dem, was man aufgrund ihrer kognitiven Voraussetzungen (gemessen mit standardisierten Intelligenztests) erwarten würde.
Sind die Schwierigkeiten, mit denen hochbegabte Underachiever zu kämpfen haben, so gravierend, dass sie in einer Regelschule nicht ausreichend unterstützt werden können, müssen Programme greifen, in denen lerntherapeutisch angelegt anspruchsvoll gelernt wird. Zurzeit bleiben nur die üblichen Sonderschulen, die aber in keiner Weise auf hochbegabte Schüler/-innen ausgerichtet sind und darum die Probleme dieser Schüler/-innen eher verstärken.
Im CJD werden daher Projekte und Konzepte diskutiert, die dieser Problemkonstellation gerecht werden können.