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Aufgaben
Institut für Hochbegabtenförderung
"Hier lernen die künftigen Olympiasieger" (Download, 385 KB, aus: klasse, die Evangelische Schule 2/2006) gibt einen Einblick in die Förderung von Wintersportlern.
Leistungssportförderung
Die gängige Definition für Hochleistungssportler erfolgt i.d.R. über die so genannte Kadereinteilung.
Die Kadereinteilung ist alters- sowie leistungsabhängig und erfolgt nach Buchstaben, A- Kader für die Besten bis D- Kader für den Nachwuchs. In einigen Sportarten wie Schwimmen, Leichtathletik, Wasserspringen, Shorttrack gibt es noch einen nicht offiziellen DE-Kaderstatus. Er bezeichnet diejenigen Sportler , die vom Zeitumfang wie Hochleistungssportler trainieren, jedoch noch keine Einstufung erhalten haben, weil das Einstiegsalter in den Kaderstatus noch nicht erreicht ist. Hier definieren sich die Leistungssportler über die Trainingszeiten und das Talent.
Der Weg in die Kader
Die erste Sichtung der Sportler erfolgt in den meisten Sportarten in den Vereinen.
Danach steigen die erfolgreichsten Nachwuchssportler in die Landeskader (bis D/C Kader) auf. Hierin sind die besten Sportler eines Jahrgangs in jedem Bundesland erfasst.
Die Größe dieses D- Kaders richtet sich wieder nach der jeweiligen Sportart, liegt aber bei ca.10 Athleten pro Bundesland und Sportart.
Die besten Sportler aller Landeskaders (D-Kader) steigen in den niedrigsten Bundeskader (C-Kader) auf. Die C-Kader bestehen (wieder sportartspezifisch) aus ca.20 Sportlern.
Die Kader darüber (B- Kader/ A-Kader) werden nur über die sportlichen Leistungen definiert. Nachwuchsleistungssportler müssen sich hier mit etablierten Athleten ihrer Sportart messen lassen.
Hierbei ist zur Aufnahme in den A-Kader eine persönliche Platzierung unter den Weltbesten bis Platz 6 bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen Bedingung.
Der Weg in die CJD Jugenddorf-Christophorusschule
Der Weg in die Kader ist zugleich der Weg in die Leistungssportförderung, über die der jeweilige Sportfachverband entscheidet und dabei natürlich auch auf die persönliche Entwicklung des Leistungssportlers schaut.
CJD Jugenddorf-Christophorusschulen arbeiten mit Sportfachverbänden zusammen und gewährleisten eine optimale schulische Förderung, die einerseits den notwendigen Raum für die Ausübung des Leistungssports lässt und andererseits die Persönlichkeitsentwicklung berücksichtigt. Trotz hoher Belastung soll eine allseitig gebildete Persönlichkeit erzogen werden, die auch ihren späteren Lebensweg im Beruf erfolgreich geht und in ihren Werthaltungen gefestigt ist.
Voraussetzung für die Aufnahme in die Jugenddorf-Christophorusschule ist, wie für jeden anderen Schüler auch, die schulische Eignung für die jeweilige Schule.





